Daraus eine Qualitätsoffensive in Deutschland, Österreich und der Schweiz abzuleiten, scheint weit hergeholt und diene vielmehr der Legitimation eines speziellen Abnahmeversprechens in schwierigen Handelszeiten, verdeutlicht die Häme mancher Branchenteilnehmer darüber. Als ob Reifen John mit seinen 36 Filialen nicht auch ohne TÜV Rheinland-Zertifikat durchgängig ein anständiges Qualitätsniveau in allen Niederlassungen und Produktbereichen zustande bringen würde. Der finanzielle Zweck heiligt wohl die Mittel.

 

Die Filialen tragen nun das Michelin-Gütesiegel „Zertifizierter Fachbetrieb 2013“. Ob das dem klammen Reifenabsatz fördern wird bleibt abzuwarten, ebenso die Frage, wie viele adäquate Reifenbetriebe aus dem Mitbewerb diesem Vorbild nacheifern wollen. Irgendwie verhält sich das Ganze wie mit dem EU-Reifenlabeling. Eine, die Europäische Union, will es und keiner (der Endkunde) braucht es.

 

Für Interessierte: http://www.michelin-presse.de