Das 125 cm3-Zweirad soll ein neues Kapitel in der Vespa-Geschichte aufschlagen und die Marke Vespa erstmals im Luxussegment positionieren, sagt Josef Faber, Geschäftsführer des 1948 gegründeten Wiener Unternehmens, das heuer sein 65-jähriges Bestandsjubiläum feiert, rechnet mit einem weiter zunehmenden Trend zum Roller. Dafür spreche der unkomplizierte Einstieg durch Erwerb der Lenkberechtigung B 111 für 125er, die es gestatte, Zweiräder mit dem Autoführerschein zu fahren. Außerdem ermögliche die neue Führerscheinklasse A1 jungen Leuten bereits im Alter von 16 Jahren, mit einer 125er unterwegs zu sein.

 

Faber, Generalimporteur der Marken Piaggio, Vespa, Gilera, Scarabeo, Derbi und Moto Guzzi und seit 2012 auch Puch, hält mit den Fahrzeugen der Piaggio-Gruppe 28% Marktanteil und im Roller-Segment sogar 40%. 2012 konnte das Unternehmen den Umsatz um 10% auf knapp 38 Mio € steigern.