Im ersten Quartal 2013 stieg die Zahl jener Pkw, die innerhalb eines Tages an- und wieder abgemeldet wurden, laut Statistik Austria von 6.125 auf 6.416 Stück. Dies entsprach einem Plus von 4,8 %, während der Pkw-Gesamtmarkt im selben Zeitraum um 9,8 % zurückging.

 

Der Anteil der Tageszulassungen am Gesamtmarkt stieg damit von 6,9 % auf 8 %. Zum Vergleich: 2011 waren erst 5,1 % verzeichnet worden. Nach Marken verzeichneten Hyundai (29,7 %), Ford (18,3 %) und Fiat (13 %) im ersten Quartal 2013 die höchsten Tageszulassungsanteile.

 

Besonders deutlich war der Anstieg der Tageszulassungen mit 13,5 % im März – bekanntlich jenes Monat, in dem es für Händler und Importeure die ersten Quartalsziele zu erfüllen gilt. Im Jänner stand dagegen ein vergleichsweise moderates Plus von 2,6 % und im Februar sogar ein Rückgang um 6 % in der Statistik.

 

Die Kurzzulassungen bis zu 7 Tagen Anmeldedauer stiegen im ersten Quartal um 13,8 %, jene bis zu 30 Tagen um 10,1 % und jene bis zu 60 Tagen um 0,6 %. Bei den Kurzzulassungskategorien bis zu 90 Tagen (minus 1,9 %) und bis zu 120 Tagen (minus 1,7 %) gab es dagegen Rückgänge.

 

Dies legt nahe, dass die Zahl der mehrere Monate lang angemeldeten „echten“ Kurzläufer – beispielsweise Vorführwagen und Reparaturersatzfahrzeuge – bestenfalls stagniert. Dagegen blühen die „taktischen“ Anmeldungen – mit all den negativen Auswirkungen auf den Neuwagenmarkt der kommenden Monate.