Ing. Peter Spatzierer, Geschäftsführer Castrol-Austria GmbH, Wiener Neudorf, lässt nun im Konzernauftrag alle Chargen aus italienischer Produktion (1-Liter-Gebinde) rückrufen, weil es bei Verwendung schlimmstenfalls zu einem Kolbenfresser führen kann. „Wir sind derzeit dabei, alle uns bekannten Kunden sowie die Endverbraucher entsprechend zu informieren und das Produkt zurückzurufen“, verlautbart dazu die Geschäftsführung.

 

Die betroffenen Produkte gelangten nach dem 3. September 2012 in den Verkauf. Diese Produkte kommen vornehmlich in Motorrädern und kleinen Rollern zum Einsatz, können aber auch in anderen Maschinen mit 2-Takt-Motoren verwendet werden. Den Motorradfahrern bzw. anderen möglichen Nutzern, die dieses verunreinigte Produkt eingesetzt haben, empfiehlt Castrol, ihr Fahrzeug bzw. ihre Maschine erst wieder zu nutzen, nachdem ein vollständiger Ölwechsel durchgeführt worden ist. Aus den möglicherweise verunreinigten Produktions-Chargen noch nicht eingesetzte Gebinde können an den Einzelhandel zurückgeben werden. Dort wird das Produkt ausgetauscht oder der Kaufpreis refundiert.

 

Spatzierer: „Das Problem konnte auf unseren Herstellungsbetrieb in Italien zurückgeführt werden, wo wir die notwendigen Abhilfemaßnahmen ergriffen haben. Den Einzelhandel haben wir aufgefordert, die möglicherweise verunreinigten Produkte aus dem Verkauf zu nehmen. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für sämtliche Unannehmlichkeiten, die mit diesem Produktrückruf verbunden sind.“

 

Kunden und Verbraucher erhalten weitere Auskünfte und Informationen unter folgender Telefonnummer: 0800 050 161

 

Die betroffenen Produkte und Chargennummern entnehmen Sie bitte dem PDF im Anhang!