Spätestens seitdem die CO2-Reduktion in aller Munde ist, hat die Aerodynamik im Automobilbau einen besonderen Stellenwert bekommen. Ist das Fahrzeug aerodynamisch optimiert, lässt sich Sprit sparen, was sich wiederum positiv auf den CO2-Ausstoß auswirkt. Im Hause Volkswagen war die Aerodynamik aber bereits vor Jahrzehnten ein Thema.

 

1947 hat Kurt Volkhart auf Basis eines VW Käfer ein Versuchsmodell auf die Räder gestellt, das es mit einem 24,5 PS starken Boxermotor auf stolze 140 km/h Spitze brachte. Neben der leichten Alu-Karosserie und dem Stahlrohr-Gitterrahmen, war es die effiziente Aerodynamik, die diese Geschwindigkeit ermöglichte.

 

66 Jahre später tauchte der verschollen geglaubte Wagen wieder auf und wurde von Volkswagen einem Test im Windkanal unterzogen. Der V2 Sagitta - so der Name des Versuchsfahrzeuges - brachte es dabei auf einen cW-Wert von 0,217. Ein Wert, der heute nach wie vor aller Ehren Wert ist. Ein Golf VII weist einen cW-Wert von 0,27 aus, der neue, extrem flache Volkswagen XL1 bringt es auf 0,189.