Der „E-Speed“ wird von einem flüssigkeitsgekühlten Permanentmagnet-Synchronmotor angetrieben, der ein maximales Drehmoment von 36 Nm und eine Leistung von 11 kW per Zahnriemen an das Hinterrad leitet. Gespeist wird der Motor von Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 4,36 kWh, die sich innerhalb von zwei Stunden an einer herkömmlichen 220-V-Steckdose aufladen lassen.
Mit dem für E-Motoren typischen kräftigen Antritt und nur 140 kg Fahrzeuggewicht lässt sich der Roller, so sagen die Hersteller, nicht nur fast geräuschlos und abgasfrei, sondern auch sportlich und leichtfüßig durch den Verkehr der Ballungsräume dirigieren.
„Fahrzeuge von der Art des E-Speeds und der 2010 als Prototyp präsentierten Freeride-E, die mittlerweile in Serie hergestellt wird, werden dem motorisierten Zweirad wieder zu mehr Akzeptanz in der Gesellschaft verhelfen“, sagt KTM-Chef Stefan Pierer. „Nicht nur, weil sie umweltverträglich sind, sondern auch wegen ihrer leichten Handhabung und weil sie dank ihrer Sportlichkeit viel Fahrspaß vermitteln.“ Lt. KTM-Sprecher Philipp Grünberger ist an eine Serienfertigung des E-Speed vorerst noch nicht gedacht.
