Verantwortlich für den 2012 verzeichneten Rückgang war weniger die Autosparte, die sich vergleichsweise gut gehalten hat, sondern vor allem der drastische Einbruch bei Immobilien und Mobilien. Für das Immobilienleasing meldet der Verband Österreichischer Leasingunternehmen (VÖL) ein Neugeschäftsminus von 60,2 %, beim Mobilienleasing gab es einen Rückgang um ein Viertel. Das Kfz-Leasing war dagegen mit 3,47 Mrd. € (minus 2,9 %) bzw. 154.819 neuen Verträgen (minus 3,5 %) annähernd stabil.
Im laufenden Jahr erwartet VÖL-Präsident Dr. Michael Steiner (B.) eine Besserung des Geschäftsgang: Leasing werde aufgrund seiner Bilanzverträglichkeit wieder an Beliebtheit gewinnen. Allerdings seien auch bessere Rahmenbedingungen erforderlich: „Die Ungleichbehandlung von Leasing im Vergleich zum Kredit muss abgestellt werden.“
Im Kfz-Bereich erhebt der Leasingverband Forderungen, die dem Autohandel nur willkommen sein können: Der Vorsteuerabzug soll auf alle betrieblich genutzten Fahrzeuge ausgeweitet werden, außerdem will Steiner die Verschrottungsprämie des Jahres 2009 neu beleben. Sein Appell: „Die Zeiten des Sparens sollten vorbei sein. Es gilt jetzt wieder Anreize für verstärkte Investitionen zu schaffen.“
Das beiliegende Dokument informiert im Detail über die Entwicklung der Leasingbranche.
