Grundlage für die Studie bildet eine Umfrage des Markforschungsinstituts Innofact AG in Auftrag von Autoscout24 , in deren Rahmen 523 Österreicherinnen und Österreicher befragt wurden.

 

Mit Abstand am meisten (79 %) leiden der Beifahrer, wenn der Fahrer zu schnell oder zu dicht auffährt. Hantieren mit dem Handy, dem CD-Player oder dem Radio und daraus resultierende mangelnde Konzentration regt 55 % auf. Den Angstschweiß ins Gesicht treiben 44 % der Befragten Fahrer mit wenig Fahrroutine.

 

Choleriker, die sich ständig über andere Verkehrsteilnehmer aufregen, regen auch 30 % der Befragten auf. 22 % mokieren sich über rauchende Fahrer, die nur eine Hand am Steuer haben.

 

Keine Rolle spielt offensichtlich jedoch das Geschlecht des Fahrers: Für 83 % der Befragten macht es keinen Unterschied, ob eine Frau oder ein Mann am Lenkrad sitzt. Den Frauen ist das eher egal (88 %) als den Männern (78 %).

 

In der Studie wurden auch die „Beifahrer-Typen“ erhoben: 42 % halten sich selbst für entspannte Beifahrer, 38 % stufen sich als „Mitfahrer“ ein, die den Fahrer vorausschauend auch kommende Situationen hinweisen, 10 % halten sich selbst für den besseren Fahrer und weisen den Lenker auf seine Fehler hin.

 

Auch in kritischen Situationen ist das Verhalten sehr unterschiedlich: 10 % leiden still und sagen nichts, 17 % halten sich am Türgriff fest oder bremsen mit und signalisieren dem Fahrer auch ohne Worte, dass sie sich unwohl fühlen. 30 % machen ihrem Ärger nach einiger Zeit und 41 % gleich Luft.