Für mich als Vertreter der Zweiradindustrie und selbst aktiven Motorradfahrer seit 38 Jahren sind folgende Punkte hervorzuheben:
1.   Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ist verbesserungsbedürftig. Stichwort Rücksichtnahme auf einander.
2.   Die Gruppe der sogenannten Wiedereinsteiger soll zur regelmäßigen Teilnahme an Fahrtrainings motiviert werden. Ich selbst und alle Yamaha-Mitarbeiter mit A-Schein absolvieren jährlich zu Saisonbeginn ein solches Training beim VfV-Wien. Wobei die Inhalte der Kurse durchaus überarbeitungswürdig sind. Was vor 10 Jahren gut war, kann heute schon nicht mehr aktuell sein. Ich meine, dass die Inhalte gemäß den Unfallursachenanalysen überarbeitet gehören. So werden in Deutschland bereits Kurse im normalen Straßenverkehr durchgeführt und nicht nur auf abgeschlossenen Übungsgeländen.
Was im Übrigen die Arge 2Rad in Wien, Graz und St. Pölten unter dem Motto „Moped in Town“ in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Verkehrsabteilung der Polizei für jugendliche Mopedisten erfolgreich durchgeführt hat. Und auch die „Women’s Biking“-Tage der ARGE 2Rad enthielten neben dem „Trockentraining“ am Übungsgelände auch immer eine anschließende Ausfahrt im normalen Straßenverkehr.
3.   Verbesserungen der Infrastruktur. Stichworte: Bitumenausbesserung, Leitplanken mit Unterfahrschutz



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