Crashtests hat es schon viele gegeben: Aber der vom deutschen ADAC durchgeführte Versuch hat es wirklich in sich. Ein Fiat Punto wurde mit typischen Gegenständen aus dem Baumarkt beladen und gegen die Barriere geschickt – einmal mit ungesicherter Ladung und einmal mit festgezurrten Teilen.
Beim ersten Mal flogen die Teile nur so durch die Gegend; die Splitter und Fliesen hätten im Ernstfall zu schweren Schnitt- und Wirbelsäulenverletzungen geführt, da die Sitze der Wucht der umherwirbelnden Gegenstände nicht standhalten können.
Ist die Ladung hingegen richtig gesichert, wurde keiner der Dummys verletzt – auch im realen Fall wäre der Unfall glimpflich ausgegangen. Bedenklich ist jedoch, dass die Lehne der Rückbank bereits durch zwei Pakete mit Fliesen an die Grenze ihrer Belastbarkeit stößt. Daher fordern Experten des Automobilclubs von den Herstellern, in jedem Fahrzeug ausreichend Ösen zum Festzurren von Gegenständen anzubringen und auch deutlich zu kennzeichnen.
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