Dass Saab seine „Wiedergeburt“ nach der im Februar erfolgten Trennung von General Motors nicht allein würde stemmen können, war von vornherein klar und auch von Geschäftsführer Jan Åke Jonsson im Gespräch mit dem „A&W-Verlag“ im Juni in Trollhättan bekräftigt worden (s. „Nachgefragt“ in „Eurotax AUTO-Information“ Nr. 2025 vom 25. 6.). Nun wurde der erste Puzzlestein der Zusammenarbeit mit anderen Automobilherstellern bekannt gegeben: Demnach wird BMW ab 2012 ihre 1.6-Liter-Benzinmotoren nach Schweden liefern. Diese sollen im neuen 9-3 sowie in der künftigen kleineren Baureihe (9-1 oder 9-2) eingebaut werden. Jonsson sprach von einer „aufregenden neuen Partnerschaft“.
Die wörtliche Ankündigung von Saab-Vorstandsvorsitzendem Victor Muller, „einer Entwicklung weiterer Möglichkeiten als Bestandteil dieser Geschäftsbeziehung in Zukunft offen gegenüber zu stehen“, deutet darauf hin, dass BMW und Saab wohl auch bei der Gesamtentwicklung des neuen Kompaktfahrzeuges kooperieren wollen.
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