Der ehemalige Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels, der seit den Neuwahlen im Frühjahr als Stellvertreter sowie unverändert als oberösterreichischer Gremialchef fungiert, wurde in das 14 Mitglieder zählende „Board of Directors“ der europäischen Kfz-Gewerbevereinigung CECRA bestellt. Bisher gelang dies noch keinem Österreicher. „Ich will den Anliegen der Klein- und Mittelebtriebe Nachdruck verleihen“, so Oberwallner, der sich damit gegen die traditionelle Dominanz der großen Nationen stellt.
Der Präsident der CECRA wurde ebenfalls neu bestellt: Jean-Paul Bailly, Eigentümer einer großen französischen Autohauskette und Gründer des europäischen Peugeot-Händlerverbands, löst den deutschen Juristen Jürgen Creutzig ab. Dieser musste sich in den vergangenen Monaten – vor allem aufgrund der desaströsen GVO-Entscheidung der EU-Kommission – viel Kritik gefallen lassen.
Bailly eilt der Ruf eines harten, doch fairen Verhandlers voraus. Dass er jedoch mit 70 Jahren ebenso alt ist wie sein Vorgänger, kann kaum als Zeichen der Erneuerung innerhalb der CECRA gewertet werden.



www.cecra.eu