Mirko Kovats hatte vor dem Zusammenbruch des „Eisernen Vorhangs“ in Osteuropa mit Maschinenkomponenten gehandelt und Ende der 1990er-Jahre den Grundstein für seinen Konzern A-Tec Industries gelegt. Jetzt hat der Haupteigentümer einer international verzweigten börsenotierten Industrieholding mit mehr als 3 Mrd. € Jahresumsatz ein Buch geschrieben, das am 22.9. präsentiert wird: In „Die Sowjets hatten recht – 62 Thesen eines Querdenkers“ legt Kovats den Finger schonungslos auf die wirtschaftlichen Schwachstellen Österreichs und präsentiert einen kontroversiellen Sanierungsplan. Kovats: „Die Steuern müssen vorübergehend rauf.“ Der Industrielle glaubt, dass Österreich langsam verarmen werde – es sei denn, die Politik steuere rechtzeitig mit einschneidenden Sanierungsmaßnahmen dagegen. Warum die Sowjets recht hatten? Kovats: „Der Rubel hatte Vorteile gegenüber dem Euro.“ Wie er zu dieser Ansicht kommt, will er vor Erscheinen des Werks noch nicht verraten.
Das Buch erscheint im Wiener Verlag „edition a“ und kostet 19,95 €.
www.edition-a.at
