Tatsache ist: Mit 15.712 Unfällen im 1. Halbjahr gab es eine Abnahme von 7,5 %. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verletzten (20.352) um 8,3 und jene der Toten (247) sogar um 13,9 % gesunken ist. Experten glauben daher, dass heuer erstmals weniger als 600 Menschen in Österreich bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen werden. Das ist – wer hätte das noch vor einigen Jahren für möglich gehalten – eine deutliche Reduktion, denn Anfang der 1970er-Jahre waren noch mehr als 2.000 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr gestorben, selbst 1999 waren es noch 1.079.
Besonders hervorzuheben ist, dass diese positiven Zahlen bei stets steigender Motorisierung erreicht wurden. Das ist eine Tatsache, die leider selten erwähnt wird: Für viele ist es noch immer leichter, über die stinkenden Autos zu schimpfen als jene zu loben, die die Fahrzeuge sicher gemacht, diese Fahrzeuge mit vollstem Einsatz verkauft und dadurch die Überlebenschancen der Unfallopfer deutlich erhöht haben.
Die wichtigsten Unfalldaten des 1. Halbjahres sind als PDF angehängt.
