Studien des Deutschen Kraftfahrtbundesamtes zufolge nimmt die tägliche Autonutzung von Jugendlichen um 12 % ab, der Führerscheinbesitz um 3 %. Nahverkehrsmittel punkten bei den 18- bis 24-Jährigen mit plus 5 %, während der mobile Individualverkehr leicht verliert. Der fußläufige Verkehr wächst ebenso wie die Fahrradnutzung.
Zuwächse im deutschen Autoverkehr gibt es erst in der Altersgruppe über 60. Fazit: Die Gesamtmobilität in Deutschland ist rückläufig, vor allem im urbanen Land.
Analysen, die lt. Studienautoren auch in anderen Ländern Vergleiche – so auch in Österreich – zulassen, zeigen, dass Jugendliche mehr auf die Internetkommunikation reflektieren als auf die Mobilität. Taschengeld, das früher für ein Auto gespart wurde, wird vermehrt in Kommunikationstechnik investiert.