Nach Auskunft seines Masseverwalters Dr. Peter Schulyok sind Michael und Dr. Karl Grosse die Gläubiger „gut gesinnt“ und votierten in einer ersten Tagsatzung für eine Fortführung der Betriebsstandorte in Wien-Erdberg und -Simmering. Der Chevrolet-, Nissan- und auch Peugeot-Händler (via Peugeot Wien) strebt 20 % Ausgleichsquote an. Von 7,3 Mio. € angemeldeten Forderungen wurden bisher 4,5 Mio. € anerkannt, lautet der Verfahrensstand. Indes werden beide Betriebsstandorte weitergeführt.
Die Inhaber geben die Schuld einem nicht erkannten Programmierfehler einer inzwischen in Konkurs gegangenen EDV-Firma, die vor allem beim Finanzamt die Schulden des Autohauses hat anschwellen lassen.
Die Grosse-Brüder gehen davon aus, auch unter dem Kuratel des Masseverwalters heuer annähernd 600 NW/400 GW absetzen zu können.



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