Dass der indische Autohersteller Mahindra & Mahindra als „bevorzugter Käufer“ ausgewählt wurde und offenbar Favorit für die Übernahme des schwer angeschlagenen koreanischen Autobauers SsangYong ist, entlockt der Österreich-Niederlassung nur eine kurze Stellungnahme: „Solange nichts unterschrieben ist, geben wir keinen Kommentar ab“, sagt Michael Langer, General Manager des in Klagenfurt ansässigen Importeurs. Bis Jahresende soll endgültig Klarheit herrschen, wie es mit dem koreanischen Hersteller weitergeht, der seit Februar 2009 unter Gläubigerschutz steht.
Laut Langer gibt es trotz der nach wie vor niedrigen Verkaufszahlen (87 Neuzulassungen in den ersten sieben Monaten) keine Unruhe im Händlernetz. Langer: „Was würde die Unruhe bringen? Niemand hat Einfluss darauf, was beim Hersteller passiert. Wir machen unser Business wie gehabt.“
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