Dennoch rechnet AVAG-Gründer und Euroda-Vizepräsident Albert Still in Kürze mit einer Ausweitung dieser als „Lebenslange Garantie“ bezeichneten Vermarktungsform auf zumindest EU-Europa. „Mittelfristig ist ein derartiges Leistungsangebot nicht auf Deutschland und England reduzierbar, zu international ist heute das Autohandelsgeschäft bereits verknüpft.“
Die AVAG als Opels größter Vermarktungspartner in Europa denkt nach dem Verlust Ihres „Alleinstellungsmerkmals“ inzwischen über eine neue „Eigengarantieform“ nach.
Inzwischen alterieren sich Handel und Fahrzeughalter über die Diktion auf der Opel-Homepage (http://www.opel.de/service/opelservices/guarantee/lebenslange-garantie/content.act). Aus der eingangs erwähnten „lebenslangen Garantie“ wird im Leistungsüberblick die „lebenslange Anschlussgarantie“:
– europaweite Gültigkeit,
– hohe Planungssicherheit,
– Liquiditätssicherung im Reparaturfall,
– umfassender Reparaturkostenschutz mit wertgemäßer Kostenbeteiligung,
– ab dem 36. Monat nach Erstzulassung 11,90 € jährliche Aktivierungsgebühr,
– gestaffelte Kostenbeteiligung bei den Materialkosten nach Laufleistung.
Gültig für alle neuen Agila-, Corsa-, Meriva-, Astra- und Antara-Modelle bis maximal 160.000 km Laufleistung ist der Garantieanspruch auf den Zeitwert des Fahrzeuges zum Eintritt des Garantiefalles begrenzt!
De facto setzt sich diese Marketingaktion aus der bisher praktizierten freiwilligen Zweijahres-Neuwagengarantie von Opel und der mit CG Car Garantie als Partner darüber hinaus vereinbarten Anschlussgarantie zusammen. Letztere ist limitiert bis maximal 160.000 km. Dann gibt es noch die Garantie gegen Durchrostung – in der Regel 12 Jahre. Wer kennt sich da noch aus?
Den Zorn bekommen die Verkäufer zu spüren, die in den Augen vieler Kunden ohnehin als „Rosstäuscher“ abgestempelt sind.
