Nicht zur Nachahmung empfohlen ist der Fall eines Autohändlers aus Gladbeck (Nordrhein-Westfalen): Bei dem Mann wurden 96 Pistolen, 2 Schrotgewehre, 1 Revolver, 1 zerlegtes Sturmgewehr, 2.822 Patronen und Ersatzteile sichergestellt. Der Mann hatte diesen „Nebenerwerb“ schon seit rd. vier Jahren betrieben. Damals hatten ihn Bekannte erstmals mit Waffen versorgt: Waren es anfangs noch halbautomatische Selbstladepistolen, die zum Schein zu (seinerzeit erlaubten) Druckluftpistolen um- und dann wieder rückgebaut wurden, kamen später auch scharfe Waffen dazu.
Nun steht der Angeklagte vor Gericht – er muss mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.