Ein soeben präsentierter Bericht des Verkehrsministeriums zeigt, dass italienische Behörden so gut wie keine Informationen über den Fahrzeughalter erteilen, die in Österreich vom Radar erfasst wurden. Ungarn akzeptiert österreichische Verwaltungsentscheidungen nicht und Frankreich verweigert die Zustellung österreichischer Strafzettel „konsequent und systematisch“. Damit bleibe die EU-weite Verfolgung von Verkehrssündern ein frommer Wunsch, sagt die Juristin Mag. Verena Pronebner. Sie fordert, dass österreichische Behörden die Daten von im Ausland straffällig gewordenen Autofahrern nur dann weitergeben sollten, wenn gewährleistet sei, dass auch umgekehrt derartige Auskünfte an Österreich erteilt würden.
Eine Tabelle mit den unterschiedlichen Tempolimits in Europa können Sie am Ende dieses Artikels herunterladen.
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