Das „Bundesgesetz zur Reduktion der Emissionen fluorierter Treibhausgase“, so sein voller Name, wurde im vergangenen Sommer beschlossen. Damals zeichnete sich ein massiver Schulungsaufwand für alle jene Mitarbeiter von Kfz-Betrieben, die an Klimaanlagen arbeiten, ab. So schlimm kommt es nun doch nicht, teilt die Bundesinnung der Kfz-Techniker mit: Beispielsweise würden eine Kfz-Meisterprüfung nach dem Jahr 1996, eine Lehrabschlussprüfung nach 2000 oder seit 1996 besuchte Schulungen bei Autoimporteuren, Geräteherstellern und Autofahrerklubs als Sachkundenachweis ausreichen.
„Wir haben unseren Mitgliedern 10,5 Mio. Euro erspart“, freut sich Innungsmeister Komm.-Rat Friedrich Nagl. Dieser Wert entstehe, wenn man den an sich erwarteten Schulungsaufwand für insgesamt 20.500 Mitarbeiter in 5.500 Kfz-Betrieben hoch rechne.Die Lehrlings- und Meisterprüfung für Karosseriebauer gilt dagegen nicht als ausreichender Sachkundenachweis. Den sachlichen Grund für diese Ungleichbehandlung bleibt der Gesetzgeber schuldig. Arthur Clark, Bundesinnungsmeister der Karosseriebauer, hat jedoch reagiert und gemeinsam mit den Firmen Kastner und Hella einschlägige Schulungen organisiert.
Anmeldungen dazu sind unter www.vkfo.at/klima möglich. Das Informations- und Anmeldeformular der Kfz-Techniker ist unten abrufbar.