Man müsse die Zulassungsstatistik, die derzeit eine reine Makulatur sei, wieder zu einem aussagekräftigen Instrument machen, mit dem man arbeiten könne, sagt Ernst angesichts des Geschäftsverlaufs in den ersten sieben Monaten. Mittlerweile liege der Anteil der Tageszulassungen bereits bei 21 %. „Das ist ja nicht aufrecht zu erhalten“, poltert Ernst, „wir müssen intensiv daran arbeiten, das in den Griff zu bekommen.“
Die Realität sehe nämlich etwas anders aus, als es die Zulassungsstatistik vorgaukle. „Es geht nicht brüllend. Im Prinzip werden Scheingeschäfte getätigt, die dem Image der Branche schaden“, sagt er, „da müssen wir alle an einem Strang ziehen.“
Real sieht er den österreichischen Pkw-Neuzulassungsmarkt bis Jahresende bei 275.000 Stück: „Wie das aber am Papier sein wird, das getraue ich mich nicht zu sagen. Da bräuchte ich eine große Kristallkugel, weil niemand weiß, was dem einen oder andern kurz vor dem 30.9. und kurz vor dem 31.12. noch einfallen wird.“



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