„Sehr zufrieden“ ist Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark, mit den bisherigen Reaktionen auf die Unterschriftenaktion: In den steirischen Prüfzentren hätten bisher mehr als 9.000 Personen gegen die in Graz geplante Umweltzone unterschrieben, im Internet seien es rd. 3.000. Marcher sieht eine „massive Stimmung“ gegen das geplante Gesetz. Der Autofahrerklub sei nicht prinzipiell gegen Maßnahmen zur Verbesserung der Luft, doch diese müssten „sinnvoll sein und auch den gewünschten Effekt erzielen“.
Ähnlich wie Marcher hofft auch Mag. Andreas Achrainer, neuer Chefjurist des ÖAMTC, auf die Durchführungsverordnung, deren genaue Bestimmungen erst ausgearbeitet werden müssen. Er glaubt, dass die Stadt Graz „zurückgerudert“ sei und nicht mehr wie bisher alle Fahrzeuge von der Schadstoffklasse Euro 4 abwärts betroffen sein könnten, sondern nur noch jene von Euro 2 abwärts. Sollten die kommenden Gespräche auf Beamten- und politischer Ebene nichts fruchten, will der ÖAMTC sich auch „andere Schritte“ überlegen.
