Grundtenor der Referenten: Durch Energieeffizienz lassen sich „viele tausend Euros“ einsparen, die in Verkauf und Werkstatt erst mühsam erwirtschaftet werden müssen. Doris Mandl vom Energieinstitut der Wirtschaft rechnete anhand von 8 konkreten Beispielen vor, dass in Schauraum und Verwaltung 22 % (3.000 €) und zusammen mit der Werkstatt 27 % der Energiekosten (4.300 €) überflüssig seien. Die Lackiererei eingeschlossen, gebe es ein Sparpotenzial von 15 % oder 5.200 €.
Mag. Ewald Sarugg von der „denkstatt“ nannte „Todsünden“ wie defekte oder falsch eingesetzte Kompressoren, schlechte Beleuchtung und Wärmeverluste. „Moderne Spiegelrasterleuchten, elektronische Vorschaltgeräte, T-5-Lampen sowie tageslichtabhängiges Dimmen der Beleuchtung würden allein schon den Stromverbrauch wesentlich reduzieren“, so Sarugg und er betonte, dass sich viele Maßnahmen innerhalb von zwei bis drei Jahren amortisieren würden.
Die Wirtschaftskammer selbst propagiert einen „Energieeffizienzscheck“, mit dem 90 % der Beratungskosten (maximal 750 €) beglichen werden können. Auf www.kmu-scheck.at können sich Unternehmer für Erst- und Umsetzungsberatungen anmelden.