Monatelang stand Toyota wegen mehrerer Unfälle in den USA, die angeblich wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten verursacht wurden, unter Beschuss – Resultat war die größte Rückrufaktion der Geschichte. Nun wurden erste Ergebnisse der Untersuchungen bekannt: Die US-Verkehrssicherheitsbehörde hatte 75 schwere Unfälle mit 93 Todesopfern genauer unter die Lupe genommen. Resultat lt. einem Bericht des „Wall Street Journal“: Nur in einem einzigen Fall hatte eine rutschende Gummimatte das Gaspedal blockiert, ansonsten waren stets die Lenker aufs Gas- statt aufs Bremspedal gestiegen. Dies gehe, so die Zeitung, aus der Auswertung der Datenrekorder hervor.
Heribert Binder, Marketingleiter des österreichischen Importeurs, meinte, Toyota wolle dazu keine Stellungnahme abgeben, da es sich in den USA um ein laufendes Verfahren handle. Doch sei klar, dass man sich auch in Österreich freue, „weil endlich klar gesagt wird, was dahinter steckt“.
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