Helmut Zwickl, gemeinsam mit Michael Glöckner Organisator der Ennstal-Classic, wies bei der Eröffnungsgala alle Teilnehmer nochmals drastisch darauf hin, dass nur analoge Uhren und keine Computerhilfe zulässig sind: Wer sich nicht daran halte, werde „nicht nur disqualifiziert, sondern auch als Betrüger vor allen an den Pranger gestellt“.
Das Nenngeld für das Kult-Event, bei dem der Gesamtsieger mit der Mercedes-Benz Trophäe Alfred-Neubauer ausgezeichnet wird, beträgt pro Auto 1.900 €. Die Ennstal-Classic wird von ihren Veranstaltern als bedeutendste Automobilsport-Veranstaltung in Österreich eingestuft. Sie hat rund 10 Mio. € Umwegrentabilität: Jährlich über 300 Nennungen, von denen 205 Teams ausgewählt werden, rund 20.000 zusätzliche Nächtigungen in der Region Gröbminger Land/Schladming und ein Werbewert von 3 Mio. € begleitet die in vier Epochen (1: bis 1934, 2: 1935-1950, 3: 1951-1960 und 4: 1961-1972) startenden Automobil-Raritäten vom Morgan 3-Wheeler bis zum Mercedes-Benz 600. Rund 100.000 Zuschauer dürften auch 2010 die Strecke säumen, um das Spektakel und die zum Teil prominenten Fahrer in Aktion zu sehen. Bei der Eröffnungsgala, die unter der Patronanz der Porsche Holding stand, wies Unternehmenssprecher Mag. Hermann Becker auf das Jubiläum 30 Jahre Quattro hin, die mit einer Ausstellung im Zelt den Bogen von der Historie zur Jetztzeit schlug und sprach auch Sir Stirling Moss an, der mit Standing Ovations nach seinem schweren Unfall wieder im Kreis der Ennstal-Classic-Teilnehmer begrüßt wurde.
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