Die EU-Kommission veröffentlichte nun ihren Preisindex, der alle 27 Staaten betrifft: Österreich ist eines jener EU-Länder, in denen es – unter Berücksichtigung von Rabatten – die stärksten realen Preisrückgänge gab: Da die Pkw-Preise nominal um 1,2 % sanken und auch die Inflation bei 1,2 % lag, gab es einen realen Preisrückgang von 2,4 %. EU-weit beträgt dieser Rückgang 0,6 %. Interessant ist, dass die Pkw-Neuzulassungen in Ländern wie Slowenien und der Slowakei trotz der starken Preisrückgänge (11,6 bzw. 11,2 %) wegen der Wirtschaftskrise weiter eingebrochen sind.
Insgesamt näherten sich die Pkw-Preise innerhalb der EU an: Die Unterschiede bei den Herstellerpreislisten gingen von 9,8 auf 8,5 % zurück. Das ist deutlich weniger als in einem EU-Korb mit 16 Produkten von Butter bis Weißbrot, wo der sogenannte Streuungsindikator 34,4 % beträgt.
Die genauen Zahlen finden Sie auf der Homepage der EU:
http://ec.europa.eu/competition/sectors/motor_vehicles/prices/report.html
