Die 12 Preise im Gesamtvolumen von 30.000 € gingen heuer
an Absolventen der technischen Universitäten in Wien und Graz, der
Montanuniversität in Leoben sowie der Johannes-Kepler-Universität in Linz.
In seiner Festrede wies Mag. Wolfgang Linszbauer, Geschäftsführer des
Fachverbands, darauf hin, dass die Autoindustrie keineswegs als Krisenbranche
abzutun sei: So seien die Beschäftigtenzahlen von 1995 bis Ende 2008 um 31 %
gestiegen und nur im letzten Jahr um 8 % gefallen, während es in der
Gesamtindustrie parallel ein Minus von 13 % gab. Das Produktionsvolumen sei,
trotz des 200 verzeichneten Rückgangs um knapp 30 %, nahezu verdoppelt worden.
Die Industrie insgesamt sei dagegen nur um 50 % gewachsen.
Linszbauer unterstrich die Vorzüge österreichischer Fahrzeugunternehmen:
„Dieser Wettbewerbsvorteil liegt u. a. in der Motorenkompetenz, im
Allradbereich, im Engineering und Prototypbau, in der Fähigkeit, neue
Technologien und Konzepte rasch umsetzen zu können sowie gleichzeitig Qualität,
Sicherheit und Umweltbewusstsein in den Vordergrund zu stellen.“
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