Bei den voraussichtlich 800.000 betroffenen Fahrzeugen sei eine Wertminderung von durchschnittlich 15 % zu erwarten, rechnet Geschäftsführer Mag. Henrik Kinder vor: „Das ist sogar noch konservativ angesetzt.“ Dies bedeute eine „Vernichtung des Volksvermögens“ von insgesamt 2,5 Milliarden Euro.
„Die geplanten Fahrverbote würden den Preisverfall im Gebrauchtwagenbereich massiv ansteigen lassen. Betroffen wären auch hunderttausende nur wenige Jahre alte Fahrzeuge“, so Kinder. Generell sei die Sinnhaftigkeit der Einschränkung des Individualverkehrs zu hinterfragen, denn dieser sei nur für ein Zehntel der in Österreich ausgestoßenen Schadstoffe verantwortlich. Die Feinstaubbelastung sinke sogar, obwohl die Zahl der hierzulande zugelassenen Dieselfahrzeuge kontinuierlich steige.
Als Alternative schlägt EurotaxGlass’s vor, die bislang auf besonders alte Fahrzeuge ohne „grüne Plakette“ beschränkten Strafsteuern bis zur Abgasklasse Euro 2 vorzuziehen. Dies würde Fahrzeuge mit einer Erstzulassung vor dem 31. Dezember 2000 treffen. „Daraus würde sich nur eine sehr geringe Vernichtung von Volksvermögen ergeben, da die Restwerte dieser Fahrzeuge ohnehin schon niedrig sind“, so Kinder.



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