Der erste Preis ging an das über 2.500 Mitarbeiter
beschäftigende BMW-Motorenwerk in Steyr, das innerhalb des Konzerns als
Kompetenzzentrum für Dieselmotoren gilt. „Letztendlich überzeugte die Jury die
Durchgängigkeit, wie am Standort Steyr Einsparpotenziale identifiziert und
realisiert wurden, wie in den letzten fünf Jahren unter Einbezug aller Bereiche
des Werks und aller Mitarbeiter die Produktivität um über 40 % gesteigert
werden konnte“, so Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer des österreichischen
Fraunhofer-Instituts. Das ist eine Erfolgsgeschichte, wie wir sie für unsere
heimischen Standorte brauchen und auch eine aktive Sicherung von Arbeitsplätzen
am Hochlohnstandort Österreich.“
Rang 2 belegte das Bosch-Werk in Hallein, dessen
Umsetzung des „Bosch Production Systems“ als „perfektes Beispiel für die
konsequente Umsetzung einer strategischen Entscheidung“ gewürdigt wurde. Insgesamt sind an dem Standort rund
1.100 Mitarbeiter mit Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Großdieselmotoren
für schwere Land- und Schienenfahrzeuge, Generatoren und Schiffe beschäftigt.
Darüber hinaus werden Zahnradförderpumpen für Common-Rail-Motoren sowie
Abgasnachbehandlungssysteme für Nutzfahrzeuge hergestellt.
Der heuer erstmals ausgeschriebene Wettbewerb wird von
Fraunhofer Research Austria, Confare und dem „Industriemagazin“ veranstaltet. Insgesamt
haben sich 28 Unternehmen daran beteiligt.
