Nur noch Schrottwert haben jene Autos, die in der Nacht auf Mittwoch bei der Entgleisung eines von Rumänien nach Frankreich fahrenden Güterzugs von den Waggons gefallen sind. Betroffen waren vor allem Autos der Marke Dacia. Nicht ganz klar ist, wer für den Millionenschaden aufkommt. Laut ÖBB hängt dies davon ab, wer für die schadhaften Bremsen bei einem Teil der Waggons verantwortlich ist: Sollte man dem Besitzer der Waggons eine Schuld nachweisen, muss dessen Versicherung den Schaden bezahlen. Eventuell könnte aber auch der Verkehrsunternehmer, nämlich die Rail Cargo Austria, zur Verantwortung gezogen werden. Laut ersten Untersuchungen war der 777 Tonnen schwere Zug wegen einer abgerissenen Bremsleitung viel zu schnell unterwegs: Somit konnten zwar die Lok und der erste Waggon gebremst werden, nicht aber die restlichen 15 Waggons. Der Schaden an der Infrastruktur wird auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt. Die Schäden an den transportierten Autos und an den Waggons, die einem französischen Privatunternehmen gehören, sind in diesem Betrag aber noch nicht enthalten...



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