Lohnt sich ein Windkraftwerk im eigenen Garten? Eine schwierige Frage, die durch ein Gerät der HTBLA Pinkafeld beantwortet wird: Stefan Mörth und Benedikt Radl entwickelten einen „Winddatenmesser“. Das war, so die Jury des Bosch-Preises „Technik fürs Leben“, ebenso preiswürdig wie ein portables EKG-Gerät für den Hausgebrauch (Florian Englbrecht, Tim Rusek, HTBLA Leonding) und ein mobiler Detektor für kosmische Strahlung (Hannes Höttinger, Matthias Kitzler, HTBL Hollabrunn). Einen weiteren Preis gewannen Christian Hofer, Ingo Oberbichler und Hermann Wagner (ebenfalls HTBLA Pinkafeld), die einen Fahrsimulator für Führerschein-Anwärter erdachten. Lohn für die ausgezeichneten Ideen: Die jungen Erfinder dürfen ein voll bezahltes, sechsmonatiges Praktikum bei Bosch absolvieren.
113 HTL-Schüler und Schülerinnen hatten 45 Diplomarbeiten für diesen wichtigen Preis eingereicht. Bosch-Österreich-Chef Dr. Karl Strobel freute sich, dass erstmals auch Teams aus Tirol und Vorarlberg am Nachwuchswettbewerb teilnahmen. Der „Technik fürs Leben“-Preis wurde 2007 ins Leben gerufen; Anmeldungen fürs nächste Jahr werden bis Ende November entgegengenommen.

 



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