Rund die Hälfte der 614 Befragten könnte sich vorstellen, in 3 bis 5 Jahren ein Elektroauto zu kaufen, fand Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin heraus. Durchschnittlich sind die von ihnen zurückgelegten Wege nämlich nur 32 km lang – ideal für den Einsatz von Elektromobilen.
Die Prolytic Markt- und Motivlandkarte für Elektroautos erläuterte Geschäftsführer Erich Dürnbeck: Sie weist 21,8% junge eOptimisten (vor allem Frauen, 18-29 Jahre),
28,7% ePessimisten (vor allem Männer über 55 Jahren), 23% eEffiziente
(primär Frauen von 30 bis 55) und 26,5% eRealisten (etwas mehr Männer der
gleichen Altersklasse) aus.Vergünstigungen für öffentliche Verkehrsmittel im Paket mit dem Elektroauto könnte der Hebel für Akzeptanz sein, sagt Karmasin. Elektroautos sind für all jene, die noch nicht damit gefahren sind, bloß mit den Begriffen Umwelt- und Klimaschutz besetzt. Die Nutzer von Elektroautos in den Modellregionen finden es angenehm, mit einem Elektroauto zu fahren, hat Karmasin erhoben.
Grund genug für Think-Importchef Michael Röck und Mag. Gregor Strassl, Geschäftsführer des Mitsubishi-Importeurs Denzel Auto Import, das Publikum der Studienpräsentation bei Denzel Green Drive zu einer Probefahrt mit den Elektroautos, die Denzel anbietet, einzuladen. Bis spät in die Nacht kurvten zwei Think und der Mitsubishi i MiEV, den Tags darauf Stadträtin Mag. Ulli Sima übernahm, rund um MegaDenzel Erdberg. Dass Think- und i-MiEV-Fahren Spaß macht, war den „TestfahrerInnen" anzusehen.
Röck forderte bei dieser Gelegenheit, der Staat solle etwas für
Elektromobilität tun, zumal sie in Österreich umwelttechnisch sinnvoll
sei. Bleibt noch der hohe Preis als Hürde, doch der soll sich mit den Skaleneffekten durch die höhere Produktion sukzessive verringern, bestätigten die Denzel-Manager: Dann werden wohl langfristig auch die e-Pessimisten Elektromobile nutzen.
www.denzelgreendrive.at
