Zielgruppe der Untersuchung waren Eltern von Kindern im Alter zwischen 6 und 14 Jahren, weil in dieser Altersstufe die Kindersicherung besonders kritisch ist. Laut Oswald stellte sich heraus, dass sich zwar 78 % der österreichischen Autofahrer sehr gut über das Thema informiert fühlen, dennoch sind 40 % der Kinder im Auto falsch oder gar nicht gesichert. Reinkemeyer machte dafür die Illusion verantwortlich, dass der Sicherheitsgurt allein für eine ausreichende Sicherung sorge. Das ist jedoch bei Kindern unter einer Größe von 150 Zentimetern nicht der Fall. Bei der Nutzung von Kindersitzen werden falscher Einbau und falsches Anlegen der Sicherheitsgurte im Schulter- wie Beckenbereich als Hauptfehlerquellen identifiziert.
2009 wurden von den rd. 1,3 Mio. Kindern in Österreich etwa 38.000 in Autounfälle verwickelt. Dabei wurden 1.327 Kinder verletzt und 6 getötet.



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