Dabei handelt es sich um schwere Zugmaschinen mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h. Ausdrücklich ausgenommen sind Einsatzzwecke, die eine direkte Konkurrenz zur gewerblichen Güterbeförderung bilden. Dennoch sieht Engelbert Froschauer, Gremialobmann des oberösterreichischen Maschinenhandels, bei Gartenbaubetrieben, Sägewerken, Baufirmen und ähnlichen Anwendern ausreichend Potenzial: „Bundesweit wird es dadurch sicher zu 100 bis 200 zusätzlichen Verkäufen pro Jahr kommen.“
Für den gesamten Traktorenhandel ist Froschauer weniger zuversichtlich, denn die überdurchschnittlich starke Nachfrage der vergangenen Jahre ebbe ab. Daher werde der Markt heuer voraussichtlich unter den 6.954 Neuzulassungen des Vorjahres bleiben. Von Jänner bis April wurden 2.674 Neuanmeldungen verzeichnet, dies entspricht einem Rückgang von rd. 10 %.