Der seit Dienstag, das war der 18. Mai 2010 abends, vom Dienstherrn zum Ex-Fiat-Österreichmanager deklarierte „Fuhrwerker“ stellt sich selbst das beste Zeugnis in den insgesamt 10 Jahren seines Tuns beim italienischen Autobauer aus. Das ist nachzulesen in der aktuellen Eurotax-AUTO-Information.
Zuerst war die Tat, dann kam das Wort. Kennen Sie diese Reihenfolge? Als treuer Pfefferoni-Leser ganz bestimmt. Josef A. Mayr beseelte über Jahre vieler meiner Glossen.
In der Tat: Josef A. Mayr schenkte seinen Freunden große Momente, seinen Partnern die Sorgen – tolle Unterhaltung für jeden Geschmack.
Gröbere Mengen einjähriger Neuzulassungen letztendlich mit Verlust zu verkaufen, geht nicht einmal bei den Turinern auf Dauer gut. Natürlich gilt bei diesem Anwurf aus Händlerkreisen juristisch die Unschuldsvermutung. Bei Josef A. Mayr feierten Branchenproblemfelder wie die wunderlichen Tageszulassungen, die nebeligen Vertriebsaktionen oder stringente Kulanzleistungen ein Tête-à-tête mit richtig handfestem Nonsens.
Josef A. Mayrs Abgang wird gefeiert. Warum wartete er nicht auf den Applaus seines Spiels für Anerkennung und Erfolg, Wahrhaftigkeit und Lüge? Ob sich Josef A. Mayrs Stil künftig andere Marken leisten werden, bleibt angesichts seines Leistungsausweises abzuwarten. Sein in Sparzeiten feudal ausgefallenes Schönbrunn-Importzentrum zu toppen, wird schwierig.
