Der durch riskante juristische Eskapaden in der Kfz-Szene einschlägig bekannte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Mag. Dr. Karl Bickell wird in der Causa „Automondial“, eine inzwischen in Konkurs geratene 100-%-Tochter der Jagersberger Automobil GmbH, von der Staatsanwaltschaft Graz des schweren Betruges verdächtigt und angeklagt. Der unter 12 St 186/08b geführte Schriftsatz liegt der Redaktion vor. Darin wird ihm vorgeworfen, ein falsches Beweismittel mit dem Vorsatz hergestellt zu haben, es in einem weiteren gerichtlichen Verfahren (206 C 1829/08d) gebraucht zu haben.
Bickell wollte mittels einer Auffanggesellschaft in Verbindung mit der Wilhelm Weintritt GmbH, Baden, einen bundesweiten Mehrmarken-Autohandel unter dem Logo „Automondial“ aufziehen. Bickells Beteiligungspläne scheiterten an seiner mangelnden Bonität und am raschen Vertrauensverlust seines Geschäftspartners Wilhelm Weintritt. Bis zu einem Urteil gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.
