Gemeinsam mit Branchendienstleistern und Wirtschaftsforschern sollen Daten von bis zu 1.500 Markenbetrieben erfasst und deren Veränderungen zumindest bis Jahresende 2012 verfolgt werden. Erforschen will Oberwallner u. a. Fahrzeugverkäufe, Markenverträge sowie Standort- und Eigentümerzahlen. Diese Informationen sollen verwendet werden, um in Brüssel auf bessere Rahmenbedingungen für den Autohandel zu drängen. „Es müssen endlich klar Fakten auf den Tisch kommen“, fordert Oberwallner, der Kfz-Techniker und Markenverbände einbinden will.
Sachlich, sind sich Beobachter einig, ist der Vorstoß zu begrüßen. Er müsste jedoch europaweit erfolgen: Die österreichischen Daten allein werden die europäischen Entscheidungsträger kaum zu einem Umdenken bewegen. Angesichts des massiven Lobbyings der Hersteller wird dies bei einem einheitlichen Vorgehen aller nationalen Interessenvertreter schon schwierig genug sein.