Schon
bisher weise Österreich die höchste Pro-Kopf-Fertigung herkömmlicher
Pkw-Motoren auf, so Bures am Rande eines Treffens mit ihrem deutschen
Amtskollegen Peter Ramsauer. Diese Position wolle man auch bei alternativen
Antrieben einnehmen. „Das Ziel ist nicht nur, möglichst rasch möglichst viele
E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, sondern vor allem auch, dass die
umweltfreundliche Mobilität von österreichischer Technologie angetrieben wird“,
so Bures. „Wir wollen produzieren, nicht nur importieren.“
Bures erklärte,
an das von der deutschen Regierung beschlossene Aktionsprogramm für E-Mobilität
anknüpfen zu wollen. Auch in ihrem Ministerium sei bereits ein
Projektkoordinator ernannt worden.
Die österreichischen Ankündigungen sind
bisher aber reichlich vage: Langfristige Steuererleichterungen für alternative
Antriebsarten, wie sie von den Interessensvertretern der Kfz-Branche gefordert
werden, sind nach wie vor nicht in Sicht. Dass die von Bures bereitgestellte,
vergleichsweise bescheidene Fördersumme von 40 Millionen € tatsächlich „in
der Branche zu einer echten Aufbruchsstimmung geführt hat“, wie das Ministerium
in einer Aussendung betont, muss bezweifelt werden.
www.bmvit.gv.at
