Deutschland habe durchaus Chancen, zum Vorreiter bei Autos mit alternativen Antrieben zu werden, heißt es in einer Studie, die am Mittwoch vom Beratungsunternehmen Deloitte vorgestellt wurde: Diese vergleicht alle Konjunkturpakete und andere Hilfsmaßnahmen, die von einzelnen Staaten für die Entwicklung alternativer Treibstoffe und Mobilitätskonzepte ausgegeben werden (in Dollar). In Deutschland würde man 110 Mrd. $ aufwenden, in Großbritannien 34,5 Mrd. $, in Frankreich 42,5 Mrd. $. Global gesehen sind die USA mit 1.678 Mrd. $ führend, gefolgt von China (586 Mrd. $) und Japan (421 Mrd. $). Vor allem in dicht besiedelten und infrastrukturell hoch entwickelten Ländern seien Elektroautos eine gute Alternative, während sich das Interesse in aufstrebenden Märkten mit großer Fläche auf Ethanol oder Gas konzentrieren werde. In zehn Jahren werde es eine breite Palette an alternativen Antrieben geben, so Studienautor Dr. Martin Hölz.
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