Für ihn stimmen die erzielbaren Ergebnisverhältnisse im Autohandelsgeschäft nicht mehr und an die Adresse der Hersteller/Importeure gerichtet fordert der Kammervertreter Kongruenz in Verantwortung und Haftung in den Vertriebssystemen. Politisch würden die KMUs „vergessen“ werden, viele Entscheidungen gingen bereits jetzt zulasten der Konsumenten. Schließlich seien es die vielen kleinen Betriebe, die das Produkt Auto beim Konsumenten erst nachhaltig attraktiv gestalten würden. Hersteller, die den Vertrieb durch Direktgeschäfte etc. beeinflussten, müssten folglich auch gegenüber dem Gesetzgeber Konsumentenverpflichtungen verantworten. Das Vertriebsnetz müsse für die KMUs wieder planbar werden. Der Hersteller könne sich nicht sein eigenes Recht zusammenzimmern und seinen investitionsverpflichteten Absatzpartnern nur Kosten überlassen. Der Ruf nach einem neuen Geschäftsmodell mit Ertragsgarantie auch im NW-Handel würde immer lauter.