Sämtliche Verschleißteile-Vertriebsfirmen sehen die freien Werkstätten aktuell in einem besseren Geschäftszustand als Markenwerkstätten. „Im letzten Halbjahr raunzt keiner“, bewertet Trost-KSM-Kundenbetreuer Herbert Wesely das Gros seiner Kunden in bemerkenswert guter Verfassung. Dieser Zustand dürfte anhalten, auch wenn viele Markenbetriebe gemeinsam mit ihren Importeuren massive anstrengungen unternehmen, Kunden mit ihren Fahrzeugen außerhalb der Garantie- und Gewährleistungsfristen weiter an sich zu binden. Der Begriff „Marken-Originalersatzteil“ verliert zunehmend an Argumentationskraft beim Kunden.
Eine „goldene Nase“ verdient kaum einer mehr, schon gar nicht wenn Kredite zu tilgen sind. Rudolf Bayer vom Salzburger Teilespezialisten Klein GmbH spricht von stabiler Geschäftslage, „die Bonitätsprüfung hat aber bei jeder Lieferentscheidung Vorrang.“
Interessant ist die Analyse der Teile- und Dienstleistungsanbieter, dass Betriebe in zweiter oder dritter Generation an Kraft verlieren und Neueinsteiger ins Kfz-Gewerbe sensationell gut abschneiden. Wesely: „Neueinsteiger mit entsprechender Ausbildung arbeiten drauf los, ohne ständig den Vergleich zu früher zu suchen.“



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