Während die weltweit verstreuten Produktionsstätten von BMW in den vergangenen Tagen nach Alternativen zum Lufttransport wichtiger Komponenten suchten, ist das Werk in Steyr nicht betroffen: „Wir wickeln unseren Motorenversand in die USA so wie immer regulär über Bahn und Schiff ab“, sagt Unternehmenssprecher Dr. Peter Weixelbaumer. Daher habe das teilweise Flugverbot keine Auswirkungen auf die Logistik des Werkes. Jährlich werden von Steyr etwa 100.000 Motoren – also ein Siebentel der Produktion – in das amerikanische BMW-Werk nach Spartanburg (South Carolina) transportiert. Dort werden der X5 und der X6 produziert, ab September kommt auch der X3 dazu, der derzeit noch in Graz hergestellt wird und dann vom Mini Countryman abgelöst wird. In einigen Autowerken kommt es wegen der unterbrochenen Logistikkette bereits zu Produktionsproblemen.



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