Still hatte
im Vorjahr angekündigt, aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen bis auf
Weiteres Zurückhaltung an den Tag zu legen. Kürzlich wurde jedoch der Münchener
Ford-Händler Kuttendreier, nun das Autohaus Kropf übernommen. Dieses
ist nach eigenen Angaben der älteste Opel-Händler Deutschlands, musste in den
letzten drei Jahren aber zweimal Insolvenz anmelden. „Für uns war das eine
attraktive Gelegenheit“, kommentiert Still die Übernahme. Nun werde man das
Markenportfolio des derzeit für Opel, Saab und Chevrolet tätigen Betriebs
ausbauen.
Generell
plane man aber keine große Expansionswelle, so Still: „Das anzunehmen, wäre
völlig falsch.“ Sehr wohl werde man aber in weiteren Bestandsbetrieben die Marke
Ford hinzunehmen: Derzeit wird diese in sechs Autohäusern geführt, am
Jahresende sollen es zehn sein. In Österreich gebe es nach dem im Juli
geplanten Start in Wien mit Ford keine weiteren Expansionspläne, bestätigt
Still entsprechende Aussagen des Importeurs: „Wir haben nicht vor, gegen
unseren Lieferanten zu agieren. Dieser ist derzeit weder in Linz noch in
Salzburg an einer Zusammenarbeit interessiert.
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