Schon im Herbst
2009 wurde ein entsprechendes Schreiben an die Betriebe versandt. Diese
Empfehlung sei weiterhin aufrecht, sagt Generalsekretär Richard Vogel.
„Schwarze Schafe“ in der Branche würden die Erhebung nämlich zu
Marketingzwecken missbrauchen, indem sie unrealistisch niedrige Preise für
Nischenprodukte angäben. Dies verzerre den Wettbewerb. Man habe den
Arbeiterkammern daher vorgeschlagen, anstatt leicht manipulierbarer Umfragen
ein „Mysteryshopping“ durchzuführen, was jedoch abgelehnt worden sei: „Da ist
kein Kooperationswillen festzustellen. Es gibt leider keine Gesprächsbasis.“
Lediglich
die AK Steiermark erklärte sich bereit, zumindest die Höchst- und
Niedrigstanbieter der jeweils letzten Umfrage bei der nächsten Erhebung nicht
mehr zu berücksichtigen. Daher empfahl der VRÖ seinen steirischen Mitgliedern,
sich bis auf Weiteres wieder an der Reifenpreiserhebung zu beteiligen.
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