In einer Sondersitzung hat der Verwaltungsrat von Renault am Dienstag über die strategische Kooperation mit Daimler beraten: Renault bildet bereits seit 1999 eine enge Allianz mit Nissan; dies soll nun durch eine Zusammenarbeit mit Daimler ergänzt werden. Synergieeffekte erwarten sich die Unternehmen vor allem durch den Austausch von Fahrzeugkomponenten: So werden die A- und B-Klasse von Mercedes sowie die nächste Generation des smart auf jener Plattform aufgebaut, die auch für Kleinwagen von Renault und Nissan zur Verfügung steht. Auch bei Treibstoff sparenden Antriebstechnologien und im Nutzfahrzeugbereich ist eine engere Kooperation geplant. Über mögliche Auswirkungen auf Österreich gab man sich bei den Importeuren am Dienstag noch zugeknöpft. Erst müsse man die offizielle Bekanntgabe der Kooperation abwarten, um die Folgen abschätzen zu können, hieß es unisono.