In einem Referat vor den niederösterreichischen Kfz-Technikern stellte der Autor einen Zusammenhang her zwischen Armutsentwicklung und Automobilgeschäft. Er verwies darauf, dass neben einer konstanten und aufgrund der Wirtschaftskrise steigenden Armutsrate eine Erosion der unteren Einkommen über die Bühne geht. 50 % der unselbstständigen Erwerbstätigen verdienen pro Monat lediglich brutto 1.500 € und darunter. Daher ist mit einer Verstärkung der bereits zum Jahrtausendwechsel als Megatrend angekündigten Spreizung der Automobilnachfrage zwischen Premium- und Billigprodukten zu rechnen, bei der mittlere Anbieter eher auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig muss man davon ausgehen, dass mangels Kaufkraft der Wettbewerb im Werkstättengeschäft zunimmt.
