Nach der Bilanz, die Präsident John McEleney, der im Vorjahr das NADA-Zepter geschwungen hat, auf dem 93. Kongress der US-Markenhändler gezogen hat, sind rd. 2.000 Betriebe auf der Strecke geblieben. Die Gesamtzahl der Markenhändler hat sich damit auf rd. 17.000 reduziert. Er hatte alle Hände voll zu tun, um den Politikern aller Stufen klar zu machen, dass die Krise von Chrysler und GM nichts mit der Performance der Autohändler zu tun hat. Er bezeichnete sie als das weiterhin gesunde Rückgrat der Wirtschaft und Gesellschaft des Landes. Den Geist der Branche illustrierte er mit dem Hinweis darauf, dass sein Aufruf, 100 Lkws für Haiti zu spenden, innerhalb von 72 Stunden mehr als erfüllt wurde. Für heuer wollen die US-Autohändler gewissermaßen den Wiederaufbau in Angriff nehmen. NADA-Chefökonom Paul Taylor rechnet mit einer Steigerung der Neuzulassungen auf etwa 11,9 Mio. Bei General Motors wird derzeit dreischichtig gearbeitet und die Wiedereröffnung von stillgelegten Fabriken erwogen.
