Oberwallner führte im Gespräch mit info4you dafür mehrere Indizien ins Treffen. Stefan Jacoby, Chef von Volkswagen of America, betonte bei seinem Auftritt als einziger Industrie-Sprecher in der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses, dass er bei der Entwicklung des VW-Netzes auf selbstständige Unternehmerpersönlichkeiten setze. Ihnen winkt angesichts des zügigen Ausbaus der Marke in den USA substanzielles Wachstum. Den Gedanken, KMUs zu schützen, erkannte Oberwallner auch in der erfolgreichen Bemühung der NADA, den Kündigungen von Händlerbetrieben im Fall von Herstellerinsolvenzen einen Riegel vorzuschieben. Die Fälle von rd. 800 Chrysler- und 1.500 GM-Händlern müssen nun Schiedsgerichten vorgelegt werden. Normalerweise sind die US-Autohändler durch Gesetze der einzelnen Bundesstaaten vor willkürlichen Kündigungen geschützt. Der heimische Bundesgremialobmann begrüßte ferner die Empfehlung von NADA-Präsident John McEleney, die sollten den Händlern zuhören, sie respektieren und unterstützen.
