Nach dem Ende der MFU-Kooperation wendet sich Wolfgang Rosam in einem
offenen Brief an Importeursobmann Dr. Felix Clary.
Darin kritisiert
er "wenig nette, teilweise sogar rufschädigende und diffamierende
Aussagen von Ihnen in den Medien". Clary hat beklagt, dass die
Agentur Rosam im Vorfeld "ganz andere Dinge versprochen" habe. Sowohl
die Forumsgründung samt Namensfindung als auch "das strategische
Konzept, die Positionierung, der Aufbau eines Lobbying-Planquadrates,
dasLogo sowie die erste Website (inhaltsmäßig)" seien Leistungen
seiner Agentur gewesen, erwidert Rosam. Darüber hinaus habe man
Erfolge in der Pressearbeit erzielt, sei jedoch intern stets von
"Misstrauen gegenüber unserer Arbeit und wenig Konstruktivismus"
gehemmt worden. Die von den Importeurenabgelehnte Umwandlung des MFU
in einen Verein habe schlussendlich eine Akquisition weiterer
Sponsoren unmöglich gemacht: "Wir als Agentur haben, nachdem eine
Vereinsgründung durch Ihr Veto nicht erfolgen konnte, die
Zusammenarbeit beendet beziehungsweise eine Fortführung der
Zusammenarbeit ausgeschlossen." Immerhin: Ein juristisches Nachspiel
werden die internen Auseinandersetzungen, allen anfänglichen
Wutausbrüchen zum Trotz, nicht haben. Derartige Schlagzeilen hätte
die Branche wohl am allerwenigsten brauchen können.